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THAC – The Human Aspect · Pilot · Version 7 · Oktober 2026
Trauma-informierte OrganisationsentwicklungBeispielwerte Selbsteinschätzung zu Fürsorge, Schutz und organisationalem Lernen
Für Organisationen, deren eigene Tätigkeit Mitarbeitende traumatischen Belastungen aussetzen kann, etwa durch Gewalt, Unfälle, Einsätze in Krisengebieten oder belastendes Material, und für Organisationen, die mit Menschen arbeiten, die traumatisiert sein können: Polizei, Justiz, Gesundheit, Schule, Asyl und Migration, Soziale Arbeit, Rettung, humanitäre Hilfe. Für Leitungen, Organisationsentwicklung, Personal- und Fürsorgeverantwortliche und engagierte Mitarbeitende.
Das Werkzeug verbindet organisatorische Fürsorgeverantwortung mit trauma-informierten Prinzipien. Das Relational Systems Framework (RSF) von THAC bietet den konzeptionellen Rahmen, um Bedingungen, Beziehungen und Entwicklungsmöglichkeiten gemeinsam zu betrachten.
Ihre Daten: Die Antworten bleiben ausschliesslich in Ihrem Browser. THAC sammelt keine Daten und erstellt keine Auswertung zu Ihrer Person oder Organisation. Sie können das Ergebnis kopieren oder als PDF speichern und selbst weitergeben.
Pilot: Noch nicht validiert. Das Werkzeug ist kein diagnostischer Test, kein Zertifikat und kein Nachweis rechtlicher Konformität oder tatsächlicher Schutzwirkung. Rückmeldungen helfen bei der Weiterentwicklung: peter.aeberhard@thac.ch (Betreff «[TIO-Pilot] Feedback»).
1 Fragebogen2 Ergebnis3 Nächste Schritte
1 Fragebogen zur Selbsteinschätzung
Zuerst Angaben und Arbeitsfelder wählen, dann jede Frage beantworten. Einzelpersonen dürfen ausfüllen; das Ergebnis gilt dann als Einzelperspektive. Am aussagekräftigsten wird es, wenn Leitung und Mitarbeitende getrennt ausfüllen und vergleichen. Unterschiede sind selbst ein Ergebnis.
Betrachtete Organisationseinheit
Zeitraum
Perspektive der ausfüllenden Person
Berücksichtigte Unterlagen und Erfahrungen
Block «Betroffene» hinzufügen. Unsere Organisation arbeitet mit Menschen, die traumatisiert sein können: Leistungsnutzende wie Opfer, Zeugen, Patientinnen und Patienten, Geflüchtete, Kinder oder Angehörige. Bei Wahl eines Arbeitsfelds mit Kontakt zu Betroffenen wird der Block automatisch aktiviert.
Arbeitsfeld ergänzen (optional)
Interkulturelle Zusammenarbeit und Vielfalt vertiefen. Vier zusätzliche Fragen zu kulturellen Vorstellungen, Sprache, gleichwertigem Schutz aller Gruppen und Zusammenarbeit über Konfliktlinien.
Die Stufen bilden eine qualitative Ordnung; ihre Abstände sind nicht gleich gross. Eine Richtlinie allein ergibt Stufe 2; ab Stufe 3 zählt, was im Alltag beobachtbar ist. «Nicht anwendbar» und «Noch nicht beurteilbar» sind gültige Antworten.
Zum Ergebnis ↓
Trauma-informierte Organisationsentwicklung
2 Ergebnis
Bei vielen Fragen ist die Tabelle «Stand und Lücken» aussagekräftiger als das Diagramm.
0
Der gespeicherte Vergleich beruht auf anderen Fragen. Ein Vergleich ist nur bei gleichem Frageprofil sinnvoll und wird deshalb nicht angezeigt.
3 Nächste Schritte – Empfehlungen mit Quellen
Nach Handlungsfeld geordnet: wer handelt, was der nächste Schritt ist und woran sich die Umsetzung erkennen lässt. Die Grundlagen jeder Empfehlung lassen sich aufklappen.
THAC begleitet Organisationen in allen drei Handlungsfeldern: Work with THAC
Unsere drei nächsten Prioritäten
Wählen Sie höchstens drei offene Punkte und halten Sie Zuständigkeit und Überprüfungstermin fest.
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Als Vergleich speichern
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Ergebnis einfügen
Neu beginnen
Übernehmen
Ganze Matrix mit allen Stufentexten anzeigen
Methode
Was eingeschätzt wird: organisationale Bedingungen und Praktiken, nicht die Belastung einzelner Personen. Aus Verhalten werden keine Diagnosen abgeleitet.
Vier Blöcke: Die Entwicklungsdimensionen Empower people, Strengthen systems und Build trust betreffen die Organisation und ihre Mitarbeitenden. Der Block «Betroffene» betrachtet eigenständig den Umgang mit den Menschen, für die die Organisation arbeitet. Die Empfehlungen sind nach den drei THAC-Handlungsfeldern geordnet: Leadership & Strategy, Governance & Resilience, Dialogue & Conflict Transformation.
Stufen: qualitative Ordnung, keine Messskala; kein Gesamtwert, keine Durchschnitte. Zuordnung zu den fünf Stufen des Ausgangsmodells als vereinfachte Übertragung: Zufällig ≈ Initial, Geregelt ≈ Structured, Gelebt ≈ Defined, Lernend ≈ Measured und Optimised.
Handlungsbereiche: Information, Prävention, Überwachung und Intervention dienen als Orientierung aus dem Duty of Care Maturity Model. Nicht jede Frage ist unmittelbar aus Art. 328 OR ableitbar; arbeitsrechtliche Fürsorge, Datenschutz, Opferrechte, Kinderschutz und sektorale Pflichten werden unterschieden. Grundlage ist Schweizer Recht; für öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnisse und andere Länder ist das Recht vor Ort zu prüfen.
Schutzrelevante Fragen (⚑): Bei Stufe 1 erscheint im Ergebnis ein eigener Hinweis auf zuständige Stellen.
Grenzen: Pilot, nicht validiert. Ob die Stufen zuverlässig eingeschätzt werden und die Empfehlungen wirken, muss sich in der Erprobung zeigen.
Drei Grundlagen
Grundlage Aufgabe Grenze
Fürsorgepflicht (Duty of Care) Begründet die organisatorische Verantwortung für Schutz, Prävention und Unterstützung. Deckt Rechte und Erfahrungen externer Betroffener nicht vollständig ab.
Trauma-informierter Ansatz Präzisiert, wie Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit, Wahlmöglichkeiten, Beteiligung, Unterstützung und Vermeidung erneuter Verletzung gestaltet werden. Die Bezeichnung allein belegt weder Umsetzung noch Wirksamkeit.
Relational Systems Framework (RSF) Konzeptioneller Rahmen von THAC für das Zusammenspiel von Bedingungen, Beziehungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Für dieses Werkzeug kein unabhängig validierter Bewertungsstandard; die Fragen sind dem RSF nicht einzeln zugeordnet.
Begriffe
Psychosoziale Belastungen: Arbeitsbedingungen und Anforderungen, die psychisch beanspruchen können.Potenziell traumatische Ereignisse: Ereignisse, die schwere Bedrohung oder Verletzung beinhalten können.Traumafolgen: Mögliche, unterschiedlich ausgeprägte Folgen; keine automatische Konsequenz jeder Belastung.Indirekte Exposition: Belastung etwa durch Erzählungen, Akten, Bilder und Videos.Moralische Belastung: Belastung durch Handlungen oder Unterlassungen, die eigenen Werten widersprechen; nicht mit Trauma oder PTBS gleichzusetzen.Trauma-informierte Organisation: Gestaltet Bedingungen und Leistungen unter Berücksichtigung möglicher Traumafolgen; ersetzt keine fachliche Behandlung.Betroffene: Je nach Frage Mitarbeitende, Leistungsnutzende (z. B. Opfer, Zeugen, Patientinnen und Patienten, Geflüchtete, Kinder), Angehörige oder von Fehlverhalten geschädigte Personen.
Herkunft und Eigenleistung
Die Arbeit geht von der DCAF-Studie zu trauma-informierter Polizeiarbeit (2024, Erstautor Peter Urs Aeberhard) und dem darauf aufbauenden DCAF-Leitfaden zur Einschätzung von Trauma im Sicherheitssektor aus. Für die Übertragung auf Organisationen allgemein hat sich das Duty of Care Maturity Model angeboten, das eine Arbeitsgruppe des Swiss Security Network mit GISF und cinfo 2018/2019 entwickelt hat; Peter Urs Aeberhard, damals Caritas Schweiz, war Mitglied dieser Arbeitsgruppe. Fragen und Struktur wurden mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) neu geordnet; Inhalt und Verantwortung liegen bei THAC. Reifegradmodelle selbst sind älter und stammen aus dem Qualitätsmanagement (Crosby 1979; Capability Maturity Model, ab 1991). Übernommen sind die vier Handlungsbereiche als Orientierung und die Reifegradlogik, vereinfacht auf vier Stufen. Neu entwickelt von THAC (2026) sind die Ausrichtung auf Traumafolgen, alle Fragen und Stufentexte, die Blöcke, die Handlungsfelder, die Module und die Empfehlungen. Aus Herkunft und Quellen lässt sich keine institutionelle Unterstützung durch cinfo, DCAF oder andere Quellengeber ableiten. Die beiden Werkzeuge haben unterschiedliche Schwerpunkte: Die trauma-informierte Selbsteinschätzung betrachtet Fürsorge, Schutz und Lernpraxis einer Organisation. Das RSF Assessment untersucht das Zusammenspiel relationaler Bedingungen und Funktionen sowie Hinweise auf Entwicklung oder Erosion. Die Dokumentenprüfung ist ein möglicher Zugang.
Quellen
Jede Empfehlung nennt ihre Grundlagen mit Prüfstatus. Die Zuordnung ist eine eigene Auswahl von THAC: Die Quellen stützen die Richtung einer Empfehlung, nicht jede Formulierung. Wo keine spezifische Grundlage vorliegt, steht «THAC-Vorschlag».
Quellenverzeichnis anzeigen DCAF 2024 : Aeberhard, P. (Erstautor), Robinson, A. und Hales, D. (2024). Addressing trauma as a missing element in security sector governance and reform: Perspectives on trauma-informed policing. Genf: DCAF. (Konzeptionelle Studie; Inhalt geprüft, Seitenangaben offen) Anderson 1999 : Anderson, M. B. (1999). Do No Harm: How Aid Can Support Peace – or War. Boulder: Lynne Rienner. (Hintergrundwerk; Hintergrund; nicht für spezifische Verfahren) Antares : Antares Foundation. Managing stress in humanitarian workers: Guidelines for good practice. Amsterdam. Geprüft: Fassung April 2005; 3. Auflage 2012 nicht geprüft. (Leitlinie; verifiziert (Fassung 2005)) Art. 6 ArG : Arbeitsgesetz (ArG), Art. 6, und Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (Gesundheitsschutz); Art. 328 OR. (Rechtsgrundlage; Geltungsbereich prüfen (öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnisse abweichend)) Bangalore-Grundsätze : Bangalore Principles of Judicial Conduct (2002), Wert 5: Gleichheit. (Berufsethischer Standard; teilweise verifiziert (Grundsatz und Anwendung 5.1)) DSG Art. 5 : Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), Art. 5 Bst. c (besonders schützenswerte Personendaten, u. a. zur ethnischen Herkunft). (Rechtsgrundlage; nicht im Volltext geprüft) AFZFG 2016 : Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 (AFZFG), 2016. (Rechtsgrundlage; nicht im Volltext geprüft) Art. 4 GlG : Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG), Art. 4 (sexuelle Belästigung). (Rechtsgrundlage; Geltungsbereich prüfen) OHG : Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG), u. a. Beratung, Soforthilfe und längerfristige Hilfe; StPO Art. 305 (Information der Opfer über die Opferhilfe). (Rechtsgrundlage; Artikel und Geltungsbereich prüfen) Art. 8 BV / Art. 14 EMRK : Bundesverfassung, Art. 8 (Rechtsgleichheit, Diskriminierungsverbot) und Art. 29 (Verfahrensgarantien); EMRK Art. 6 und 14. (Rechtsgrundlage; Geltungsbereich prüfen) Comas-Díaz et al. 2019 : Comas-Díaz, L., Hall, G. N. und Neville, H. A. (2019). Racial trauma: Theory, research, and healing. American Psychologist, 74(1), 1–5. (Forschung (Einführung Themenheft); bibliografisch bestätigt; Inhalt nicht im Volltext geprüft) Creamer et al. 2012 : Creamer, M. C. et al. (2012). Guidelines for peer support in high-risk organizations: An international consensus study using the Delphi method. Journal of Traumatic Stress, 25(2), 134–141. (Forschung (Delphi-Konsens); bibliografisch bestätigt; Inhalt nicht im Volltext geprüft) Dekker 2007 : Dekker, S. (2007). Just Culture: Balancing Safety and Accountability. Aldershot: Ashgate. (Konzeptionelle Arbeit; nicht im Volltext geprüft) Edmondson 1999 : Edmondson, A. (1999). Psychological safety and learning behavior in work teams. Administrative Science Quarterly, 44(2), 350–383. (Forschung; nicht im Volltext geprüft) EDÖB / Art. 328b OR : Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter: Datenbearbeitung durch den Arbeitgeber; Art. 328b und Art. 362 OR. (Behördliche Erläuterung, Rechtsgrundlage; verifiziert) ECRI Empf. 11 (2007) : Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (2007). Allgemeine Politikempfehlung Nr. 11: Bekämpfung von Rassismus und Rassendiskriminierung in der Polizeiarbeit. (Empfehlung Europarat; Kernthemen verifiziert (Übersicht); Volltext nicht geprüft) EGMR Wa Baile 2024 : Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (20. Februar 2024). Wa Baile c. Suisse. Verletzung von Art. 14 i. V. m. Art. 8 EMRK (Racial Profiling bei einer Personenkontrolle in Zürich). (Rechtsprechung; Inhalt über Fachkommentar verifiziert; Urteil selbst nicht gelesen) Herman 1992 : Herman, J. L. (1992). Trauma and Recovery. New York: Basic Books. (Hintergrundwerk; Hintergrund; nicht für spezifische Verfahren) Hobfoll et al. 2007 : Hobfoll, S. E. et al. (2007). Five essential elements of immediate and mid-term mass trauma intervention: Empirical evidence. Psychiatry, 70(4), 283–315. (Forschungsübersicht; nicht im Volltext geprüft) IASC 2007 : Inter-Agency Standing Committee (2007). IASC Guidelines on Mental Health and Psychosocial Support in Emergency Settings. Genf: IASC. (Leitlinie; nicht im Volltext geprüft) ILO-Übereinkommen 169 : Internationale Arbeitsorganisation (1989). Übereinkommen Nr. 169 über eingeborene und in Stämmen lebende Völker, Art. 8–10. (Völkerrechtlicher Standard; nicht im Volltext geprüft) ILO C190 : Internationale Arbeitsorganisation (2019). Übereinkommen Nr. 190 über Gewalt und Belästigung. (Völkerrechtlicher Standard; nicht im Volltext geprüft; Ratifikationsstand Schweiz prüfen) ISO 13611 : ISO 13611:2014 (überarbeitet 2024). Interpreting – Guidelines for community interpreting. (Standard; Existenz bestätigt; Inhalt nicht geprüft (kostenpflichtig)) ISO 45003 : ISO 45003:2021. Occupational health and safety management – Psychological health and safety at work – Guidelines for managing psychosocial risks. (Standard; nicht im Volltext geprüft (kostenpflichtig)) Keeping Children Safe : Keeping Children Safe. International Child Safeguarding Standards (englische Fassung 2024). (Standard; verifiziert (vier Standards)) Kirmayer et al. 2014 : Kirmayer, L. J., Gone, J. P. und Moses, J. (2014). Rethinking historical trauma. Transcultural Psychiatry, 51(3), 299–319. (Forschung (Konzept); nicht im Volltext geprüft) Litz et al. 2009 : Litz, B. T. et al. (2009). Moral injury and moral repair in war veterans. Clinical Psychology Review, 29(8), 695–706. (Forschung (Konzept); nicht im Volltext geprüft) NICE NG116 : National Institute for Health and Care Excellence (2018). Post-traumatic stress disorder (NG116). London: NICE. (Klinische Leitlinie; verifiziert) Rachlinski et al. 2009 : Rachlinski, J. J., Johnson, S. L., Wistrich, A. J. und Guthrie, C. (2009). Does unconscious racial bias affect trial judges? Notre Dame Law Review, 84, 1195–1246. (Forschung (Experiment mit Richterinnen und Richtern); Befunde über Sekundärquelle verifiziert) EU-Opferschutzrichtlinie : Richtlinie 2012/29/EU über Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, Art. 18–24 (für die Schweiz nicht verbindlich, als Orientierung). (Rechtsakt (Orientierung); verifiziert) DCAF-Leitfaden : Robinson, A., Hales, D. und Stark, E. (o. J., Datei 2026). Guide on assessing and addressing trauma in the security sector. Genf: DCAF. ISBN 978-92-9222-801-9. (Leitfaden; verifiziert; Erscheinungsjahr im Dokument nicht angegeben) SAMHSA 2013 (Gerichte) : SAMHSA (2013). Essential Components of Trauma-Informed Judicial Practice. Entwurf zur Konsultation. Rockville, MD. (Leitfaden (Entwurf); verifiziert) SAMHSA 2014 : SAMHSA (2014). SAMHSA's Concept of Trauma and Guidance for a Trauma-Informed Approach. HHS Publication No. (SMA) 14-4884. (Leitlinie; nicht im Volltext geprüft) SAMHSA 2023 : SAMHSA (2023). Practical Guide for Implementing a Trauma-Informed Approach. Publication No. PEP23-06-05-005. Rockville, MD. (Leitfaden; verifiziert) StPO / OHG : Schweizerische Strafprozessordnung (StPO), u. a. Art. 117, 152–154 und 305; Opferhilfegesetz (OHG). (Rechtsgrundlage; Geltungsbereich und genaue Artikel prüfen) Bundesrat 2025 (Jenische) : Schweizerischer Bundesrat (20. Februar 2025). Medienmitteilung: Verfolgung der Jenischen und Sinti im Rahmen des «Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse» als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt. (Behördliche Anerkennung; verifiziert) Art. 314c–314d ZGB : Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB), Art. 314c–314d (Melderechte und Meldepflichten im Kindesschutz); kantonale Vorgaben. (Rechtsgrundlage; Inhalt nicht im Volltext geprüft; Geltungsbereich prüfen) Smith & Freyd 2014 : Smith, C. P. und Freyd, J. J. (2014). Institutional betrayal. American Psychologist, 69(6), 575–587. (Forschung; bibliografisch bestätigt; Inhalt nicht im Volltext geprüft) SCJN-Protokolle : Suprema Corte de Justicia de la Nación, México. Protocolo para juzgar con perspectiva intercultural: personas, pueblos y comunidades afrodescendientes y afromexicanas (Datei 2022); sowie Protokoll für indigene Personen, Völker und Gemeinschaften. (Richterlicher Leitfaden; Existenz und Titel verifiziert; Inhalt nicht im Volltext geprüft) cinfo/SSN/GISF 2019 : Swiss Security Network, GISF und cinfo (2018/2019). Duty of Care Maturity Model (Matrix). Biel: cinfo; Fassung GISF 2018. (Leitlinie (Lerninstrument); verifiziert) CERD AE 31 (2005) : UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (2005). Allgemeine Empfehlung Nr. 31 zur Verhinderung von Rassendiskriminierung in der Verwaltung und im Funktionieren des Strafjustizsystems (A/60/18). (Völkerrechtliche Auslegung; verifiziert) CERD AE 36 (2020) : UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (2020). Allgemeine Empfehlung Nr. 36 zur Verhinderung und Bekämpfung von Racial Profiling durch Strafverfolgungsbehörden. (Völkerrechtliche Auslegung; Existenz bestätigt; Inhalt nicht im Volltext geprüft) CERD Schlussbem. CH 2021 : UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (2021). Schlussbemerkungen zum 10.–12. Bericht der Schweiz (CERD/C/CHE/CO/10-12). (Länderempfehlungen; verifiziert) UNHCR Beyond Proof 2013 : UNHCR (2013). Beyond Proof: Credibility Assessment in EU Asylum Systems. Brüssel: UNHCR. (Studie; Existenz bestätigt; Inhalt zu Trauma und Gedächtnis nicht im Volltext geprüft) UN-Grundsätze Rechtshilfe 2012 : Vereinte Nationen (2012). Principles and Guidelines on Access to Legal Aid in Criminal Justice Systems (A/RES/67/187). (Völkerrechtlicher Standard (Soft Law); Existenz bestätigt; Inhalt nicht im Volltext geprüft) WHO PFA 2011 : WHO, War Trauma Foundation und World Vision International (2011). Psychological first aid: Guide for field workers. Genf: WHO. (Leitfaden; nicht im Volltext geprüft) WHO 2022 : World Health Organization (2022). WHO guidelines on mental health at work. Genf: WHO. (Leitlinie; Empfehlungsbereiche geprüft; Wortlaut und Evidenzgrad offen) Wu 2000 : Wu, A. W. (2000). Medical error: the second victim. BMJ, 320, 726–727. (Konzeptioneller Beitrag; nicht im Volltext geprüft) Weitere Grundlagen (Hintergrund):
van der Kolk, B. (2014). The Body Keeps the Score. New York: Viking. Mollica, R. F. (2006). Healing Invisible Wounds. Orlando: Harcourt (Harvard Program in Refugee Trauma). Fisher, R. und Ury, W. (1981). Getting to Yes. Boston: Houghton Mifflin (Harvard Negotiation Project). Lederach, J. P. (2003). The Little Book of Conflict Transformation. Intercourse, PA: Good Books. Glasl, F. (1980). Konfliktmanagement. Bern: Haupt (laufend neu aufgelegt). Crosby, P. B. (1979). Quality is Free (Quality Management Maturity Grid). New York: McGraw-Hill. Software Engineering Institute, Carnegie Mellon University (ab 1991). Capability Maturity Model. Aeberhard, P. U. (2026). The Relational Systems Framework (RSF). THAC, Bern. https://thac.ch/relational-systems-framework/ (eigener konzeptioneller Rahmen von THAC, nicht unabhängig validiert).
Pilot und Rückmeldungen
Version 7, Oktober 2026 · Konzept und Inhalt: Peter Urs Aeberhard, THAC GmbH. Rückmeldungen per E-Mail an peter.aeberhard@thac.ch mit dem Betreff «[TIO-Pilot] Feedback». Das Instrument setzt keine Standards; es dient dem Lernen und dem Vergleich über die Zeit.
Zitieren: Aeberhard, Peter Urs (2026). Trauma-informierte Organisationsentwicklung: Selbsteinschätzung zu Fürsorge, Schutz und organisationalem Lernen. Pilot, Version 7. THAC, Bern. · Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen). © 2026 Peter Urs Aeberhard / THAC GmbH.